26.08.2010 - Aurachkarplatten [Sehnsucht, UIAA VII+]

Laut Wetterbericht sollte heute der vorerst letzte Schönwettertag sein. Versteht sich von selbst, dass wir die Gelegenheit nutzen wollten. Da die Aurachkarplatten doch etwas höher gelegen und auch noch nordseitig ausgerichtet sind, haben wir uns für diese entschieden. Immerhin ist ungewiss, wie oft sich heuer noch Tage finden werden, an denen wir dort komfortabel klettern können.
Um es gemütlich anzugehen, fanden wir uns erst am späten Vormittag am Parkplatz, bzw. dann zur Mittagszeit an den Einstiegen ein. Am Plan stand die "Sehnsucht", mit 3 SL (6, 7+, 5). Natürlich ist die zweite Seillänge die Crux und auch wirklich nicht zu unterschätzen. Ein kühler Kopf, gute Augen und saubere Fußtechnik sind gefragt. Positiv fiel zudem auf, dass gegenüber der etwas weiter rechts gelegenen "Vereinsarbeit" ausgesprochen selten lockere oder lose Steine vorzufinden sind. Rundum handelt es sich auf jeden Fall um eine wirklich schöne Route, die uns ausgesprochen gut gefallen hat.
Wie üblich wird über die Route abgeseilt, wobei wir bei der Gelegenheit gleich zwei kleine Stahl-Schraubkarabiner spendiert haben. Somit sind nun sämtliche Standplätze (bzw. zugleich Abseilstände) der "Sehnsucht" für seilschonendes und reibungsärmeres Abseilen eingerichtet.
Am Weg zum Hochleckenhaus war natürlich Hochbetrieb, während wir in den Platten wieder einmal alleine waren. Erst als wir unsere Ausrüstung bereits verpackt hatten, stieg noch eine Seilschaft etwas weiter unten ein.
Ob sich heuer noch Gelegenheiten bieten, wird sich zeigen, spätestens im nächsten Jahr werden die Aurachkarplatten uns jedoch wieder sehen.







25.08.2010 - Schönberg/Wildenkogel

Das Wetter war schön und uns erst kürzlich aufgefallen, dass wir den Schönberg (respektive Wildenkogel) zwar bereits im Rahmen einer Schneeschuhtour, aber bislang noch nie im Sommer besucht hatten.
Entsprechend machten wir uns (nicht zu bald) gemeinsam mit Egon (schon wieder) auf den Weg nach Ebensee. Von dieser Seite ist der Weg auf den Schönberg zwar etwas länger, andererseits waren wir im Winter bereits von der Rettenbachalm aufgestiegen und zudem gefällt uns die Ebenseer Seite des Wildenkogels auch optisch besser (mit den div. vorgelagerten, markanten Gipfeln).
Die Tour führt über 1630Hm auf den Gipfel, wobei man laut GPS etwas mehr als 18km zurücklegt, zumindest, wenn man die Runde um den Nordostgrat erweitert. Wir sind vom Parkplatz im Gimbachtal über das Hochkogelhaus zunächst über den Normalweg 211, bzw. später 227 aufgestiegen und anschließend über den markierten, etwas ausgesetzteren, jedoch auch wesentlich schöneren Nordostgrat abgestiegen, der in einem großen Bogen, etwa zwischen den Rauhenkogeln, zum Aufstiegsweg zurückführt. Diese moderate Erweiterung ist unbedingt zu empfehlen, da landschaftlich besonders schön und ungemein aussichtsreich. Der Aufstieg hatte knapp über 3h in Anspruch genommen, der Abstieg etwas weniger als 3h, allerdings bei moderat bemessenem Tempo. Insgesamt hatten wir auch allesamt stets den Eindruck, dass die Höhenmeter auf angenehme Weise und zudem recht stetig zurückgelegt werden.
Recht viele Besucher hat der Schönberg heute anscheinend nicht angezogen und wir waren, abgesehen von wenigen Wanderern im unteren Teil, praktisch die ganze Zeit für uns gewesen. Der Gipfel steckte zwar leider in Wolken, was eine geringe Fernsicht zur Folge gehabt hat, dafür waren die Temperaturen stets im angenehmen Bereich geblieben.
Insgesamt handelt es sich zwar um eine relativ umfangreiche Runde mit durchaus ein paar Höhenmetern, die aber sehr zu empfehlen ist und sich v.a. landschaftlich als sehr sehens- und erlebenswert gezeigt hat.









21.08.2010 - Hohes Kreuz [Kreuzkante, UIAA VI+]

Die endlich eingetroffene Schönwetterphase ermöglichte uns eine, schon seit geraumer Zeit geplante Tour, nämlich die Kreuzkante auf das Hohe Kreuz. Die Kante fällt am Weg zur Welser Hütte ungemein auf und wirkt neben formschön auch sehr beeindruckend. Mit 14 SL (4+, 5+, 4+, 5, 2-3, 2-3, 6, 6+, 5+, 6-, 5, 6+, 5+, 6+), also einer durchaus anständigen Länge, und Bewertungen, die nicht eben verschenkt werden, handelte es sich auch um kein kleines Projekt.
Da die Welser Hütte völlig überfüllt war und sogar bereits eine lange Warteliste bestanden hatte (k.a. wie sich dieser Run erklären lässt… evtl. Tassilo-KS?!), musste die Tour außerdem vom Tal aus unternommen werden. Der Zustieg war jedoch moderater ausgefallen, als wir gedacht hatten und wir fanden uns bereits nach 2h am Einstieg ein, den wir, div. Beschreibungen folgend, auch punktgenau und ohne Suchen gefunden hatten.
In der Kreuzkante wird zwar bereits seit 1933 (lt. Eintragungen im AV-Führer) geklettert, die Gesamtbegehung entlang der bestehenden Linie fand jedoch erst 1967 statt. Vor wenigen Jahren war die Route dann mit Bohrhaken saniert worden. Die Absicherung ist für alpine Verhältnisse gut, wiederholt weite Hakenabstände, sowie mitunter sehr lange Runouts im leichteren Gelände verstehen sich jedoch von selbst. Es empfiehlt sich zudem, die verlangten Schwierigkeitsgrade recht sicher zu klettern, da bei den Bewertungen kein Auge zugedrückt wurde und die Tour im oberen Teil (nach dem Ausstiegsband zur Hütte) eher anstrengender und schwieriger wird.
Insgesamt war uns die Kletterei als physisch anspruchsvoll aufgefallen, was mitunter damit zusammenhängen mag, dass wir bislang kaum vergleichbare Routen geklettert sind, was die Art der klettertechnischen Anforderungen betrifft. Meist handelt es sich dabei um Spalten unterschiedlichster Größe, vom Handriss bis zum Kamin, was zunächst unbequem war, nachdem wir uns darauf eingestellt hatten, waren wir damit jedoch auch ganz gut zurande gekommen.
Die Felsqualität ist ordentlich, indem man sich jedoch in alpinem Gelände befindet, empfiehlt es sich dennoch, die Griffe vor kräftiger Belastung zu prüfen, es finden sich darunter immer wieder lockere und brüchige. Auch auf den Bändern ist Vorsicht geboten, da meist Geröll herumliegt und unachtsame Bewegungen den Nachsteiger gefährden können.
Rundum handelt es sich um eine eindrucksvolle Tour, die jedoch nicht unterschätzt werden darf, v.a., da die Hauptschwierigkeiten (nicht nur unserer Meinung nach) in der zweiten Hälfte warten. Entsprechende Routine und auch Kletterfähigkeit ist also Voraussetzung für diese landschaftlich ausgesprochen schöne Unternehmung.










16.08.2010 - Gamskogel

Das Wetter will sich nach wie vor keineswegs kletterfreundlich zeigen, trotzdem hatten wir beruflich in Bad Ischl zu tun. Es musste also eine Wanderung her, möglichst in der Nähe von Bad Ischl und von moderater Länge, da wir erst ab Mittag Zeit hatten. Unsere Wahl fiel auf den Gamskogel, 1628m hoch, von der Rettenbachalm über 1000Hm erreichbar, und war von uns bereits im Rahmen einer Schneeschuhtour besucht worden.
Während der Anfahrt regnete es zwar noch und dunkle Wolken hingen bis in Talnähe, als wir jedoch am Parkplatz der Rettenbachalm angekommen waren, öffnete sich tatsächlich die Wolkendecke und bescherte uns sehr lokal blauen Himmel und Sonnenschein. Kurz nach dem Parkplatz ist der Gamskogel auch bereits beschildert und die Dauer zum Gipfel mit 3h veranschlagt. Wir unterschritten diese Angabe auch nur um 10min, dafür jedoch für Auf- und Abstieg zusammen.
In Anbetracht der Vegetation, die die Wege zum Gamskogel hinauf meist von beiden Seiten zu verschlingen droht, scheint es sich keineswegs um einen überlaufenen Berg zu handeln. An sich wäre das üppige Gemüse auch kein Problem, mit kurzen Hosen fallen die vielen Brennnesseln und Dornen aber doch mitunter ein wenig bremsend auf. Angesichts dieser geradezu indochinesisch anmutenden Dschungelverhältnisse wären mehrmals Macheten angesagt gewesen. Der tiefe Morast, welcher uns beinahe wiederholt die Schuhe ausgezogen hätte, war hingegen nicht unerwartet, angesichts des Regens der letzten Tage und auch noch während der Anfahrt.
Vor allem im Gipfelbereich ist der Gamskogel ein wirklich schöner und gemütlich wirkender Berg und wir waren froh, auch die Gipfelrast noch inmitten von strahlendem Sonnenschein verbringen zu können, während sich praktisch ringsumher dichte Wolken drängten.
Die strahlenden Verhältnisse kippten erst, als wir wieder unsere Ausgangshöhe erreicht hatten und tatsächlich begann es auf den letzten Metern zu tröpfeln, was sich zu stärkerem Regen entwickelte, nachdem wir ins Auto eingestiegen waren.
Rundum handelte es sich um eine schöne Tour, mit wettermäßig obendrein absolut perfektem Timing.







14.08.2010 - Kremsmauer [Grat, UIAA II]

Die Kremsmauer ist einer der für uns am einfachsten zu erreichenden Berge, zudem handelt es sich um eine durchaus schöne Tour moderater Länge. Angesichts der etwas ungewissen Wetterverhältnisse (und nach wie vor kletteruntauglicher Nässe…) stand heute ebendiese wieder einmal auf unserem Programm. Indem wir schon wieder gemeinsam mit Egon unterwegs waren, konnten wir auch endlich die Überschreitung vornehmen, was v.a. praktische/bequemliche Gründe hatte.
Nachdem wir ein Auto oberhalb von Steyerling abgestellt hatten, fuhren wir gemeinsam zum Kremsursprung, nahe Micheldorf, von wo wir den Aufstieg begannen. Angesichts starker Bewölkung marschierten wir praktisch bis zum Törl im Schatten der Wolken, bzw. inmitten derselben. Daher war das Gelände zwar sehr nass und auch rutschig, allerdings waren die Temperaturen aufstiegsfreundlich und sehr angenehm. Am Törl angekommen, gab es erstmals etwas Aussicht, wenn auch ausschließlich in Richtung Grünau, da über Kirchdorf/Micheldorf nach wie vor dichte Wolken hingen.
Knapp unterhalb des Törls verließen wir den bezeichneten Wanderweg, um wieder den Gratweg (Stellen bis UIAA II) zum Gipfel zu nehmen, den wir als sehr nett in Erinnerung behalten hatten. Der Zustieg ist spärlich mit ein paar wenigen Punkten, so wie auch vereinzelten Steinmännern markiert, am eigentlichen Grat angekommen, ist der Weg ohnehin eindeutig und lässt höchstens unwesentliche Varianten zu. Das gebotene Panorama war recht interessant, da linker Hand eine geschlossene Wolkendecke unmittelbar unter uns lag, während von Rechts die Sonne schien und freie Sicht bestand.
Nach einer sonnenreichen Gipfelpause stiegen wir zunächst auf dem gemeinsamen Gipfelweg ab, der sich weiter unten teilt und wir uns Richtung Steyerling hielten. Nach wenigen hundert Hm erreicht man auf diesem Weg die Schotterstraße, die uns zwar als Aufstiegsweg nie besonders unterhaltsam erschienen war, als bequemer Abstieg aber die erste Wahl ist. So erreichten wir den Parkplatz relativ komfortabel nach etwa 1h15min ab Gipfel.
Unserer Meinung nach ist die Überschreitung der Kremsmauer in der heute praktizierten Richtung, samt Gratweg, die schönste und auch angenehmste Möglichkeit, die Kremsmauer zu besuchen. Voraussetzung sind dafür jedoch entweder zwei Autos, oder entsprechender Aufwand mit Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Autostop.

10.08.2010 - Seewand-Klettersteig [E]

Indem wir ihn kürzlich (s. Plassen & Echernwand) praktisch vor der Nase gehabt hatten und ohnehin bereits seit Langem einmal besuchen wollten, stand heute der Seewand-Klettersteig, zwischen Hallstatt und Obertraun gelegen, auf dem Plan. Außerdem hat es somit wieder einmal gepasst, etwas mit Egon zu unternehmen, was uns gefreut hat.
Mit "E" bewertet, einer Kletterlänge von 1,25km und annähernd 800Hm handelt es sich auf jeden Fall um einen, oder den anspruchsvollsten Klettersteig der Region und vielleicht ein Stück darüber hinaus. Viele Geschichten ranken sich darum, mitunter ist zu lesen, dass Kletterschuhe, ein Seilschaftsverband oder gar ein Bergführer von Vorteil, wenn nicht sogar erforderlich seien. Wir waren gespannt, angesichts solcher Legenden.
Vom Parkplatz 5, an einem Badeplatz zwischen Hallstatt und Obertraun, ist der Steig in ca. 40min zu erreichen, der Weg dorthin ist gut angelegt und die Markierungen unmissverständlich. Am Anfang des Weges befindet sich auch eine Übersichtstafel, die die Durchstiegszeit mit 4,5-6h angibt und diverse Informationen zur Errichtung (innerhalb von  nur 12!! Tagen) des Steiges liefert.
Der Klettersteig selbst ist natürlich lang und auch wiederholt über längere Passagen sehr steil und fordernd, allerdings wechseln schwere Passagen stets mit leicht(er)en, sodass diese uns eigentlich nicht ungewöhnlich ermüdend aufgefallen wären. Zwar war das Gelände heute noch recht nass gewesen, was bestimmt kein Vorteil ist, Kletterschuhe anzuziehen halten wir jedoch auch bei trockenen Verhältnissen für Irrsinn und keinesfalls für sinnvoll oder hilfreich. Die Aussicht auf den Hallstättersee, sowie die stets imposanten Tiefblicke gestalten den Seewand-KS auf jeden Fall zu einem besonders schönen Erlebnis und auch die Steiganlage selbst wirkt freundlich, ist abwechslungsreich und führt in ansprechender, gut ausgesuchter Linie durch die Wand.
Nach etwa 2,5h (und meist Verwendung des Klettersteigsets) erreichten wir den Ausstieg, wo uns spätestens positiv auffiel, dass der Klettersteig zumindest bis Nachmittag im Schatten liegt, was bei heißen Temperaturen ein großer Vorteil ist.
Die Gjaidalm ist ab Ausstieg bei moderatem Tempo nach ca. 45min erreicht, wonach wir nach kurzem Gegenanstieg über den, neben der Skipiste gelegenen Wanderweg abgestiegen sind. Diese wird zwar ein paar Mal gekreuzt und auch ein paar Meter darauf abgestiegen, im Wesentlichen befindet man sich jedoch Abseits der Piste auf sehr schönen und meistens schattigen Waldwegen. Wenn man links haltend Richtung Winkl absteigt, erreicht man die Strasse etwa 1,5km vom Parkplatz entfernt, was jedoch abschließend kein großes Hindernis mehr darstellen sollte.
Insgesamt handelte es sich um einen ausgesprochen schönen Tag, der keine Wünsche offen gelassen hat und auch der Klettersteig hat uns besonders gut gefallen. Klettererfahrung ist für den Seewand-KS vielleicht nicht notwendig (natürlich aber hilfreich), Klettersteigerfahrung sollte man aber dennoch mitbringen, da die Anforderungen an Kraftausdauer, noch mehr aber an die Kondition, keinesfalls zu unterschätzen sind. Wer jedoch die entsprechende Erfahrung mitbringt und bereits einige (ernstere) Klettersteige in seinem Tourenbuch stehen hat, wird in der Seewand auf jeden Fall eine schöne und sehr aussichtsreiche Zeit verbringen.







09.08.2010 - Kampermauer [Schmetterlingsplatte, UIAA III+; Gulliver's Reisen, UIAA V]

Wieder bot sich die Überschneidung von Beruflichem und Privatem, zudem waren noch zwei, in unserer Führerliteratur vorhandenen Touren auf der Kampermauer offen.
Zuerst widmeten wir uns der "Schmetterlingsplatte", der leichtesten, uns bekannten Mehrseillängenroute der Kampermauer. Mit 4 SL (3+, 3, 3+, 3+) ist diese auch wirklich sehr einsteigerfreundlich und für den Schwierigkeitsgrad auch sehr homogen und mit vergleichsweise guter Felsqualität, da eben allseits kompakte Platten vorhanden sind. Das Problem war nur, dass die Regenfälle der letzten Tage die Route in einen Wasserfall verwandelt hatten, die Platten waren völlig überspült und überall hatten sich kleine Gumpen gebildet. Angesichts der moderaten Schwierigkeiten stiegen wir dennoch ein, irgendwie waren wir auch ein wenig neugierig, wie so eine Wasserkletterei funktionieren würde…
Letzten Endes haben wir die Route auch ohne Probleme durchgezogen, allerdings war es schon sehr gewöhnungsbedürftig, meist mit den Zehen im Wasser und überspülten Händen zu klettern. Dennoch handelt es sich bestimmt um eine schöne Tour, die für den Schwierigkeitsgrad auch empfehlenswert ist.
Nachdem das Abseilen uns Wassertechnisch den Rest gegeben hatte (am letzten Stand hätten wir beinahe zu trocknen begonnen…), warfen wir noch einen Blick zu "Gulliver's Reisen" hinüber, wobei uns auffiel, dass dieser Wandteil völlig trocken war. Dementsprechend wollten wir diese letzte, der uns im Führer zur Verfügung stehenden Kampermauer-Klettereien noch anhängen.
"Gulliver's Reisen" ist verhältnismäßig kurz und von moderater Schwierigkeit, führt über 5 SL (5, 5-, 1-, 5-, 1-), wobei wir in der ersten Länge eher zufällig eine Variante genommen haben, ansonsten wäre diese 4+. Die Route quert praktisch die ganze Zeit über und es ist auch Gehgelände untergemischt, sowie mehrere steile Aufschwünge. Insgesamt legt man horizontal deutlich mehr Meter zurück als vertikal und es genügt vom letzten (oder wahlweise von jedem beliebigen) Stand eine einzige Abseilfahrt hinunter.
Tatsächlich handelt es sich um eine hübsche und auch interessante, da abwechslungsreiche Route in kompaktem Fels, die durchwegs einsteigertauglich und auch recht freundlich abgesichert ist.
Bis zum Erwerb entsprechender Kampermauer-Führerliteratur müssen wir diese Gegend vorerst als ausgeschöpft betrachten, wobei uns diese beiden einfacheren Touren nach der überschätzten "Superdiagonalen" durchaus überrascht haben, aufgrund der netten Kletterei bei ordentlicher Felsqualität.