26.04.2013 - Laudachsee

Das derzeit hervorragende Wetter verlangt geradezu nach sonnseitigen Touren, die aktuell noch großzügige Schneelage in großen Höhen jedoch nach talnahen Zielen. So fuhren wir heute Nachmittag zum 'Franzl im Holz', wo wir parkten und zum Laudachsee hinaufmarschierten. An Sommerwochenenden stark überlaufen, war die Besucherfrequenz heute bestenfalls mäßig und wir rollten unsere Isomatte am Ufer aus, wo wir zum Einen die Frösche beobachten konnten (die derzeit noch in Überschaubarer Anzahl anwesend sind; noch…) und zum Anderen ganz einfach in der Sonne liegen konnten, wahlweise mit Blick auf den Katzenstein und den Traunstein. Wir betrachteten bei der Gelegenheit auch die Linie der 'Carpe Diem', wissen aber immer noch nicht, was wir davon halten sollen. An sich sind wir bei der Kombination Katzenstein+Klettern eher misstrauisch, interessant ist sie aber trotzdem. Erfahrungen von Wiederholer/inne/n sind gefragt…
Nach schönen, entspannenden Stunden packten wir zusammen und nahmen den westlicher gelegenen Abstiegsweg, der uns praktisch in Form einer kleinen Runde zum Ausgangspunkt beim 'Franzl' zurückführte.






15.04.2013 - Pfenningberg

Unsere erste Bergtour des Jahres fand ihren Ausgangspunkt ausgerechnet in Linz, nämlich im Stadtteil Plesching. Vom See aus folgten wir der unmissverständlichen Beschilderung auf den Pfenningberg. So irgendwie hatten wir schon längst geplant, auf den weithin sichtbaren Berg oberhalb der Landeshauptstadt zu marschieren, nur gepasst hatte es bisher irgendwie nie.
Heute war es dann soweit und wir machten uns an diesem wunderschönen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein und frühsommerlichen Temperaturen auf den Weg. Witzig an der Tour ist der Ausblick, nämlich auf Linz und Umgebung, sowie auch auf das weit entfernt liegende Bergland, wo wir normalerweise unterwegs sind. Fernsicht war heute jedenfalls gegeben und es besteht kein Zweifel mehr, dass im toten Gebirge noch massig Schnee liegt.
Der Großteil der Tour folgt einer Asphaltstraße, die auch rege von Mountainbiker/inne/n frequentiert wird. Am letzten Stück zum Gipfel endet diese jedoch und man erreicht denselben nach einer Schleife durch schattigen Wald. Am Gipfelkreuz angekommen, lässt sich durchaus vergessen, dass man sich in unmittelbarer Nähe der Schwerindustrie befindet.
Nach zügigem Abstieg entspannten wir uns noch eine Weile am Ufer des Pleschingersees, wo wir ausgerechnet einen Kletterkumpel aus Wels trafen, die Welt ist eben doch klein (oder wenn schon nicht die Welt, dann zumindest Oberösterreich…).
Insgesamt handelt es sich um eine hübsche Tour in (für uns) unüblicher Wandergegend und wir fragen uns seither, ob in Plesching und am Pfenningberg im Winter auch gelegentlich ausreichend Schnee liegt, um dort eine Skitour zu unternehmen.






18.02.2013 - Hintersteineralm [Eisklettern]

Aufgrund des positiven und optimistischen Wetterberichtes sind wir noch einmal zur Hintersteineralm gefahren, um zu klettern. Entgegen der Prognose war jedoch weit und breit keine Sonne zu sehen, dafür war die Straße dieses Mal noch besser begehbar. Unerwartet hoch war an diesem Tag die Anzahl der Tourengeher, sowie auch Pistenskifahrer (!) von denen sich auch einige bei uns erkundigten, wo hier der Weg zurück zur Piste sei [...].
Wir bauten ungeachtet der erstaunten Skifahrer unsere Abseilgelegenheit und ließen uns in die Schlucht hinab. Schon während der ersten Abseilfahrt stellte sich Skepsis ein. Das Eis war gegenüber dem vorherigen Besuch noch sichtbar dünner geworden und das Wasser floss in Strömen. Die Unterspülung gefiel uns nicht und ein paar Probeschläge zerstreuten die Bedenken nicht unbedingt. Wir kletterten dann nur ein Mal hinauf, räumten bei der Gelegenheit Unmengen Material ab und tellergroße Schollen waren dabei noch die nettesten Trümmer.
Sofern sich nicht in Kürze eine große Kältewelle einstellt, woran wir eigentlich zweifeln, scheint es mit Eisklettern zumindest in diesem Graben für diese Saison vorbei zu sein. Da der Nachmittag noch jung war, sahen wir uns bei der Heimfahrt noch ein paar übliche Klettergelegenheiten in Grünau an, wo der Abbau jedoch (wie wir schon erwartet hatten) noch weiter fortgeschritten war. Ob man aber dort heuer überhaupt hat im Eis klettern können, sei dahingestellt.





 

14.02.2013 - Hintersteineralm [Eisklettern]

Wir hatten gehört, dass die Eisverhältnisse im Bereich Pyhrnpass/Hintersteineralm derzeit gar nicht so schlecht sein sollen und haben dem Gebiet daher gleich eine Chance gegeben. Eisklettern interessiert uns im Moment ohnehin sehr und weit entfernt oder umständlich zu erreichen ist die Gegend für uns auch nicht. Da der Wetterbericht für heute auch Temperaturen um den Gefrierpunkt und lokal sogar ein paar Sonnenfenster versprochen hatte, machten wir uns am späteren Vormittag auf den Weg und trafen etwa zur Mittagszeit am Parkplatz beim Schranken unterhalb der Hintersteineralm ein.
Die Straße war nicht geräumt, eine festgetretene Spur vorhanden, weshalb wir gleich mit Steigeisen aufgebrochen sind. Unserer Beschreibung folgend, fanden wir die Schlucht ohne Probleme, mussten jedoch eine Weile laborieren, ehe wir den richtigen Abseilpunkt gefunden hatten. Summa summarum trafen wir ihn erst beim dritten Versuch ideal -_- und hatten davor einige Kubikmeter Schnee umsonst beiseite geschaufelt. Irgendwie war das aber trotzdem eine witzige Erfahrung und so bekamen wir gleich einen ungefähren Eindruck vom Schneeprofil […]. Insgesamt machten sich die großen Schneemengen ein wenig störend bemerkbar und wir mussten ziemlich viel Schnee wegschaufeln/wegtreten, ehe wir einigermaßen ungestört abseilen konnten und nicht davon ausgehen mussten, von oben unnötige Spindrifts abzubekommen.
Von unten war das Gelände auch gleich wesentlich besser zu beurteilen und für zukünftige Besuche sollte uns nun klar sein, welche Abseilpunkte am sinnvollsten sind. Das Eis selbst war zwar in ausreichender Menge vorhanden, allerdings oberflächlich etwas morsch und auch ein wenig überspült. Nachdem wir uns ausreichend bombardiert hatten und sämtliche Handschuhe durchnässt waren, ließen wir es für heute gut sein. Immerhin war es zum Glück nicht so kalt wie kürzlich in Kolm-Saigurn und die klammen Hände bald wieder aufgetaut. Inklusive dem Geschaufel im Vorfeld und der Suche nach günstigen Abseilstellen waren auch gleich einige Stunden zusammen gekommen ._. und wir kehrten zum Parkplatz zurück. Dort konnten wir uns im Gespräch mit einem netten Local auch gleich über die übrigen Verhältnisse vor Ort unterhalten (derzeit bescheiden… wir hatten davon gehört…) und beschlossen diesen schönen Nachmittag.
Wir werden bestimmt wieder zum Eisklettern auf die Hintersteineralm zurückkommen, immerhin ist die Erreichbarkeit top und das Gebiet offenbar auch nicht besonders heikel, was die Verhältnisse angeht. Was uns persönlich betrifft, wünschen wir uns für die Zukunft allerdings etwas festeres Eis und weniger Schnee. Dann macht das Klettern noch mehr Spaß und wir müssen im Vorfeld weniger schaufeln und stapfen.








03.02.2013 - Comic [Skiservice]

So geschehen, als wir den letzten Skiservice beim Fachhändler unseres (schwindenden...) Vertrauens zu Beginn der Saison durchführen ließen. Ähnlichkeiten mit existierenden Unternehmen sind rein beabsichtigt.
Was man daraus lernen sollte? Wenn schon keinen Wechsel der Servicestation, dann wohl zumindest, die erbrachten Leistungen allesamt (!) umgehend vor Ort zu überprüfen.


30.01.2013 - Comic [Eisklettern, Graben1]

So (oder zumindest ähnlich) hat es sich kürzlich in Rauris im 'Graben 1' abgespielt. Die Motivation war zunächst groß, die Kälte ebenfalls. Und das anschließende Auftauen hat eine ganze Weile in Anspruch genommen:


25.01. - 27.01.2013 - Fortbildung: 'Wasserfall-Eisklettern'

Endlich war es so weit: Eisklettern in Kolm-Saigurn ^_^ und zwar im Rahmen der Fortbildung 'Wasserfall-Eisklettern der Team-Alpin Akademie. Darauf hatten wir uns schon ca. ein Jahr gefreut. Am 25. trafen wir spät vormittags am Treffpunkt im Rauristal ein und es folgte der kollektive Menschen- und Materialtransport hinauf zur Sonnblickbasis. Und wir hatten schon befürchtet, das Zeug zu Fuß schleppen zu müssen… o.O
Vor uns lagen drei Tage mit relativ dichtem Programm, an denen natürlich das Klettern selbst im Vordergrund stand. Das Wetter war meist gut, allerdings am zweiten Tag im 'Graben 1' schweinekalt ~_~' und wir brauchten eine ganze Weile, um aufzutauen. Ca. -15° stecken wir in einem Winter, in dem wir noch genau 0 (Null!) Touren unternommen haben, offenbar nicht so locker weg. Sprödes Eis war der Nebeneffekt. Zum Glück war der abschließende Tag nicht ganz so kalt, es machte sich jedoch in der Gruppe allmählich Müdigkeit bemerkbar und wir stellten selbst fest, dass die Kombination: (neue Disziplin) + (große Kälte) + (überhaupt sehr anstrengend) ihren Tribut fordert. Auf uns warten nun ein paar Tage Erholung… +_+
Die Veranstaltung selbst war in jedem Fall eine tolle Angelegenheit und wir haben wieder einmal viel gelernt. Sowohl theoretisch wie v.a. praktisch, was uns beim Eisklettern ganz besonders wichtig ist, da es 1. für uns noch recht neu und 2. ohnehin relativ risikobehaftet ist. Eine solide Grundlage ist gefragt. Da ist es von Vorteil, dass unsere Schlag- und Steigtechnik aufgebessert wurde und wir auch das Setzen von Schrauben, sowie das Bohren/Fädeln von Sanduhren unter Begutachtung üben konnten. Fragen hatten wir nämlich einige und beantwortet wurden sie alle. Autonomen Eisklettertouren stehen wir nun mit einem wesentlich besseren Gefühl gegenüber, bei denen wir davor noch unsicher gewesen wären. ._.
Abschließend möchten wir unser großartiges Team von Ausbildnern grüßen, namentlich Martin (Edlinger), Dieter (Schimanek) und Roland (Groll), die uns nicht nur viel beigebracht haben, sondern mit denen wir auch viel Spaß hatten.